F**klore. Reinventing Tradition bringt die Poesie und Absurdität des Alltäglichen, Bekannten und Vertrauten zum Ausdruck und lädt das Publikum ein, das Phänomen „Folklore” aus einer fast anthropologischen Perspektive zu betrachten.
Traditionelle Bräuche, Handwerkskünste und Erzählungen werden mit Liebe, milder Ironie und einem offenen Blick in Kunstwerken gewürdigt, die von Wandteppichen und Sandskulpturen bis hin zu Installationen rund um Vinkenzetting und Prozessionen reichen.
Die Ausstellung vereint Werke von etablierten und aufstrebenden Künstlern aus dem In- und Ausland. Mit Humor und (Selbst-)Kritik stellen sie Fragen nach dem Wert und dem Korsett von Traditionen, nach ihrer ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit, nach der Einzigartigkeit und Universalität unserer Eigenheiten, danach, wer „wir” sind (und wer nicht).
Mit Werken von Mohammed Alani, Élodie Antoine, Bertille Bak, Kasper Bosmans, Elen Braga, Jean Brusselmans, Ignace Cami, Georges Counasse, Wim Delvoye, Gustave De Smet, Charlie De Voet, Laurent Geers, Jef Geys, René Heyvaert, Pieter Jennes, Eleni Kamma, Zhixin Angus Liao, Marcel Maeyer, Edward Messeyne, Malgorzata Mirga-Tas, Joost Pauwaert, Thomas Renwart, Kristof Santy, Delphine Somers, D.D. Trans, Charline Tyberghein, Dennis Tyfus, Edgard Tytgat, Patrick Van Caeckenbergh, Maarten Vanden Eynde, Inès van den Kieboom, Filip Van Dingenen & David Shongo, Tinus Vermeersch, Leen Voet und Joseph Willaert.
F**klore. Reinventing Tradition ist eine Ausstellung von Abby in Zusammenarbeit mit Co-Kurator Sam Steverlynck.
Plakatbild: Het Paard (Das Pferd), Patrick Van Caeckenbergh, 1985–1986, 184 (H) x 220 x 105 cm, Mischtechnik | mit freundlicher Genehmigung der Zeno X Gallery, Antwerpen