Wit.h präsentiert: Honoré d’O & Gerard van Lankveld – Authorities

Abby & friends

Modell eines Flugobjekts
03 Apr. 26 <> 13 Sep 26
Ausstellungsraum B

Das fiktive Kaiserreich Monera dehnt sich unter den wachsamen Augen zweier poetischer Weltführer bis nach Abby aus. Eine Begegnung zwischen Ost und West, Innenreich und Außenreich. 

Authorities gewährt uns einen Einblick in die Gedankenwelt der Autoritäten: Auf Einladung von Wit.h vzw sind die Künstler Honoré d'O und Gerard van Lankveld die „Machthaber” im Dienst. Beide regieren ein undurchschaubares Reich der Ungreifbarkeit, sie herrschen über die Weite der Existenz. An den Grenzen dehnt sich das Reich unter neuen und sich wandelnden Bedingungen weltlichen und spirituellen Glücks aus. 

Gerard van Lankveld (°1947, Gemert, NL) ernennt sich selbst zum Kaiser von Monera. Sein Reich besteht aus Denkmälern und symbolischen Attributen. In der Realität oder im Maßstab entstehen selbst entworfene und selbstgebaute kostbare Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe, Dampfmaschinen, Uhrwerke, Uhren und Kronen, ein Triumphbogen, eine eigene Währung, eine eigene Flagge, wissenschaftliche Messinstrumente.  

Honoré d’O (°1961(& °1984) Oudenaarde, B) konzentriert sich auf den organischen Zusammenhang zwischen Sehen, Verstehen und Inspiration. Er verlegt die Wand „Grammatica” direkt aus seinem Atelier ins Museum. Auf dieser Wand sind Hunderte kleiner Skulpturen als Satzzeichen, Wörter und Sätze seiner universellen Bildsprache zu sehen. 

Sticker

Abby & Friends

Mit Abby & Friends lädt Abby jedes Frühjahr befreundete Kunstorganisationen zu einer offenen Hausveranstaltung ein, um gemeinsam zu kuratieren. In dieser ersten Ausgabe von Abby & Friends, vom 3. April bis zum 13. September 2026, sind Be-Part und Wit.h zu Gast. 

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Über Wit.h 

Der gemeinnützige Verein Wit.h steht Seite an Seite mit Künstlern, die sie aus aktivistischen Gründen als Crip bezeichnen. Crip ist der stolze Spitzname für alle, die vom „Normalen”, „Angemessenen” und „Erkennbaren” abweichen. Man entscheidet sich beispielsweise aufgrund einer Behinderung, einer psychischen Vulnerabilität oder aus einem ganz anderen Grund für Crip. Wit.h setzt sich dafür ein, die Zugänglichkeit des Kunstbereichs kontinuierlich zu hinterfragen und neu zu über . Sie streben danach, diesen Bereich mit einer vielfältigen Gruppe von Künstlern bunt zu bevölkern. Ihr Ziel ist es, einen inklusiven Raum zu schaffen, in dem jeder Künstler einen Platz findet und gehört wird. 

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